Handbücher zur Hamburger Bürgerschaft

Auswahl

Die Bürgerschaft von 2008
 
Nachdem die Bürgerschaft über Jahrzehnte hinweg durch das schlechteste deutsche Handbuch seine Benutzer und Benutzerinnen erfreute, hat dieses Elend nun ein Ende. Man beauftragte die Neue Darmstädter Verlagsanstalt mit den Arbeiten an dieser Schrift. Fast 120 Jahre Erfahrung machen sich in dieser Auflage bemerkbar. Das Buch kann sich sehen lassen. Die Biographien wurden einheitlich aufgebaut; der Teil mit den Gesetzen und der Geschäftsordnung wurde in einen seperaten Band gepackt. 

Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Handbuch, 19. Wahlperiode (2008 - 2012), Band 1: Abgeordnete und Gremien, hrsg. von der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Rheinbreitbach 2008.

Die Bürgerschaft von 2004
 
In der Reihe der Parlamentshandbücher ragte das der Hamburger Bürgerschaft seit Jahrzehnten hervor. Es war das schlechteste Handbuch, das von einer bundesdeutschen Parlamentsverwaltung herausgebracht wurde.  Das traf auch auf diese Ausgabe zu. Die Biographien waren nicht einheitlich aufgebaut, jedes Mitglied hatte freie Hand. Und so sieht das auch aus. Ob z.B. ein Geburtsdatum mit Geburtsort angegeben wird, ist reine Glücksache. Auch bei den Angaben zur Dauer der Mitgliedschaft in der Bürgerschaft mussten die Herausgeber passen und haben dies den MdBüs überlassen. 
 

Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, 18. Wahlperiode, Stand: August 2004, hrsg. von der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburg 2004

Die Bürgerschaftsabgeordneten von 1946 bis 1971
 
Der ehemalige Pressesprecher des Hamburger Senats Erich Lueth gab diese Schrift 1971 im Auftrag der Bürgerschaft heraus. Anlass war das 25-jährige Bestehen des Parlaments seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Es enthält neben einer Darstellung der Parlamentsgeschichte ein Verzeichnis der Abgeordneten von 1946 bis 1971 mit den Geburtsdaten sowie der Dauer ihrer Zugehörigkeit zur Bürgerschaft. 
 
 
 

Erich Lüth: Die Hamburger Bürgerschaft 1946-1971. Wiederaufbau und Neubau, Hamburg 1971.

Die ersten gewählten Bürgerschaftsabgeordneten im Rückblick
 
Im Jahre 1859 wurde der Parlamentarismus auch in Hamburg eingeführt. Zwar wurde die Bürgerschaft nicht unbedingt nach demokratischen Spielregeln gewählt, aber immerhin wurde gewählt. Fünfzig Jahre später gab Wilhelm Heyden eine Festschrift heraus mit den Biographien der ersten gewählten Abgeordneten für die Jahre 1859 bis 1862. Die Präsidenten der Bürgerschaft finden sich dort mit Bildern. Eine interessante Sammlung mit Biographien des 19. Jahrhunderts. 

Wilhelm Heyden: Die Mitglieder der Hamburger Bürgerschaft 1859 - 1862. Festschrift zum 6. Dezember 1909, Hamburg 1909

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Bearbeitet am 31. Dezember 2008